Ahoi - An die Ruder, fertig los!

6. Stadtmeisterschaft des Mündener Rudervereins

Bereits zum sechsten Mal fand am 1. und 2. September die Hann. Mündener Stadtmeisterschaft im Rudern statt. Unternehmen, Vereine, Behörden, gemeinnützige Organisationen sowie Freundeskreise aus der Region Südniedersachsen und Nordhessen traten in Ruderbooten auf der Fulda gegeneinander an.

 

Boot 1 auf dem Weg zum Startpunkt

Halbfinale hieß es am Ende für beide Boote der VR-Bank. In spannenden und harterkämpften Läufen bewährten sich die VR-Bank-Teams gegen Gegner wie die Contitech MGW GmbH, die Deutsche Rentenversicherung und die Ernst Benary Samenzucht GmbH. Am Freitag begann der Wettbewerb mit den Vorläufen, durch die sich die Sieger direkt für die Zwischenläufe am frühen Samstagnachmittag qualifizierten. In den sogenannten Hoffnungsläufen kämpften die 2. und 3. Platzierten ebenfalls um den Einzug in die Zwischenläufe.

Das Boot 2 der VR-Bank, besetzt mit Christian Kliebisch, Karin Danz, Theresa Fricke und Nina Herwig, setzte sich im ersten Rennen gegen das Boot der Evotec AG 1 sowie der Forst Hessen 2 durch. Die Mannschaft und zahlreiche Fans freuten sich riesig über den direkten Einzug in die Zwischenläufe. Eine härtere Nuss hatte das Boot 1 bereits in den Vorläufen zu knacken. Benedikt Neupert, Eduard Morosow, Andrea Wiehen und Stephanie Oxe traten gegen den Vorjahresfinalisten, die Deutsche Rentenversicherung, und die Neuapostolische Kirche Hann. Münden an. Angespornt durch Trainer Jürgen Menzel sicherten sie sich den 2. Platz und zogen damit in die Hoffnungsläufe ein.

Hoffnungslauf und Zwischenlauf - Nervenkitzel pur!

Benedikt Neupert vor dem Start in den Hoffnungslauf

Diese fanden am Samstagvormittag statt. Das Team um Andrea Wiehen stellte sich zum direkten Vergleich gegen das Team der Knüppel Verpackung GmbH & Co. KG und dem Team 1 der Institute Dr. Schrader. Nur knapp verpassten sie den Sieg und mussten sich dem Knüppel-Team geschlagen geben. Gemäß den Regularien zogen sie jedoch als zweitplatzierte auch in die Zwischenläufe ein und trafen dort auf den Vorjahressieger  Contitech sowie auf das Team 2 des Klinikums Hann. Münden. Auch das zweite Team der VR-Bank trat in den Zwischenläufen gegen ein Team des Klinikums sowie gegen das zweite Team der Institute Dr. Schrader an. Boot 2 konnte sich erneut den ersten Platz sichern, während das Team um Andrea Wiehen zunächst ausschied.

Losglück für das VR-Bank-Boot 1

Doch kurz nach dem Mittag folgte dann die Überraschung für das VR-Bank Team 1. Durch das Losglück zogen auch sie ins Halbfinale ein und durften auf das Finale hoffen. Noch vor dem Boot 2 stiegen Benedikt Neupert, Eduard Morosow, Andrea Wiehen und Stephanie Oxe wieder ins Ruderboot und stellten sich zum Triell mit der Deutschen Rentenversicherung und den Turboschnecken. Als die Teams auf der Fulda in Sichtweite der Zuschauer kamen, sah es nach einem Kopf an Kopf-Rennen zwischen der DRV und der VR-Bank aus. Kurz vor dem Ziel jedoch aktvierte das Team der DRV noch einmal alle Kräfte und auch die Turboschnecken setzen noch einmal zum Endspurt an, sodass sich das VR-Bank-Team letztendlich den beiden starken Gegnern geschlagen geben musste.

Während das Wetter am Freitagnachmittag und Samstagvormittag noch ein Nachsehen mit den Ruderern hatte, verließ sie am Samstagnachmittag das Glück und die Halbfinals wurden im Regen ausgeführt. Augen zu und durch hieß es somit für das zweite Team der VR-Bank, die gegen das Team der Ernst Benary Samenzucht GmbH und dem 3. Team der Sparkasse Münden antraten. Am Ende hieß es 3. Platz im Halbfinale für das VR-Bank-Team, das sich technisch avisierten Teams geschlagen geben musste.

Im Finale standen somit die Vorjahresfinalisten Deutsche Rentenversicherung, Contitech und das Benary-Team. Bei nachlassendem Regen lieferten sich die Teams ein Kopf an Kopf-Rennen. Aus dem wie im Vorjahr die Contitech als Gewinner hervorging.

Alles in allem waren es zwei spannende Regatta-Tage bei überwiegend schönem Spätsommerwetter. Die VR-Bank dankt dem MRV, insbesondere Jürgen Wenzel als Trainer, und allen Unterstützern.