Vertreter stellen Weichen für die Zukunft

Vertreterversammlung beschließt einstimmig Fusion mit der Volksbank Weserbergland eG / Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren positive Jahresbilanz 2016 / 6,0 Prozent Dividende für die 12.880 Mitglieder / Wahlen zum gemeinsamen Aufsichtsrat der fusionierten Bank

Die diesjährige Vertreterversammlung der VR-Bank in Südniedersachsen eG fand am Dienstagabend, 20. Juni 2017, in der Dransfelder Stadthalle statt. Ca. 170 Vertreterinnen und Vertreter folgten der Einladung durch Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Verschmelzung mit der Volksbank Weserbergland eG, Hauptsitz in Holzminden.

Folkert Groeneveld erläuterte die Vorteile einer Fusion.

Die Vertreterinnen und Vertreter der VR-Bank beschlossen am gestrigen Abend einstimmig die Fusion. Folkert Groeneveld, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank in Südniedersachsen eG freute diese Zustimmung sehr: „Das positive Feedback zeigt das Vertrauen unserer Vertreterinnen und Vertreter in unsere Unternehmensentscheidungen. Sie geben uns dadurch den Auftrag die VR-Bank auch weiterhin zu einem verlässlichen Partner und zukunftsweisenden Unternehmen auszubauen.“ Bereits am Montag, 19. Juni 2017, stimmten die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Weserbergland eG mit 98,4 % (124 Stimmen) einer Unternehmensverschmelzung zu. Die neue VR-Bank in Südniedersachsen eG erstreckt sich dann von Hehlen im Norden bis nach Uschlag im Süden und von Beverungen am westlichen Rand des Geschäftsgebietes bis nach Greußen am östlichen Ende.

Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr

Am Dienstag zog die VR-Bank in Südniedersachsen eG mit Ablauf der Vertreterversammlung in der Dransfelder Stadthalle auch bilanztechnisch den Schlussstrich unter das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2016.

„Die Bilanzsumme hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr überaus positiv entwickelt“, so Jens Ripke, Vorstandsmitglied der VR-Bank. Im Vorjahresvergleich stieg sie um 6,3 Prozent auf 580,4 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss beträgt 2.284 Tausend Euro. Daraus schüttet die Bank nach Beschluss der Versammlung eine Dividende in Höhe von 6,0 Prozent an die nunmehr 12.880 Mitglieder aus und stärkt zudem ihre Rücklagen.

Die Kundenforderungen haben sich leicht verringert. Im vergangenen Geschäftsjahr lagen sie bei 294 Mio. Euro.

Trotz des herausfordernden Umfelds, geprägt durch das Niedrigzinsniveau und der hohen regulatorischen Anforderungen konnte bei dem fast konstanten Kundenkreditgeschäft das Kundeneinlagengeschäft deutlich ausgebaut werden. Die Kundeneinlagen stiegen von 360,8 Mio. Euro in 2015 auf 396,2 Mio. Euro im Jahr 2016.

Besonders am Herzen liegt der VR-Bank in Südniedersachsen die Förderung der regionalen Vereine, Schulen, Kindergärten und anderen gemeinnützigen Institutionen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr unterstützte die VR-Bank in Südniedersachsen das Engagement und Ehrenamt mit Geld- und Sachspenden in Höhe von 131.000 Euro.

Dass die Vertreterinnen und Vertreter mit dem Kurs ihrer Bank zufrieden sind, demonstrierten sie mit ihrer Zustimmung bei der Feststellung des Jahresabschlusses. Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet. Ebenfalls über die Verwendung des Bilanzgewinns entschied die Versammlung.

Zuwahlen von 8 Holzmindener Aufsichtsratsmitgliedern

Zukünftiger stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Hubertus Müller-Stauch.

Auf der Tagesordnung standen aufgrund der Fusion ebenfalls Aufsichtsratswahlen. Der Aufsichtsrat der zukünftigen VR-Bank in Südniedersachsen eG wird aus 16 Mitgliedern bestehen. Er setzt sich aus acht Mitgliedern der jeweiligen Banken zusammen. Für diese Positionen wurden aus den Bereich Holzminden neu in den Aufsichtsrat gewählt: Dr. Hubertus Müller-Stauch (neuer stellv. Vorsitzender der VR-Bank), Karl-Gerhard Dierks, Marion Eigener, Matthias Kumlehn, Christof Möller, Dr. Georg Thönnissen, Reinhard Nowak und Hendrik Hachenberg. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Reinhard von Werder, und die Geschäftsleitung der VR-Bank dankten den Aufsichtsratsmitgliedern Andreas Fricke, Arno Homann, Stefan Schaberg und Ernst-Hartwig Spangenberg für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement zum Wohle des Unternehmens. Sie stellen im Rahmen der Verschmelzung ihr Amt als Aufsichtsratsmitglied für die neuen Aufsichtsratsmitglieder aus dem Raum Holzminden zur Verfügung.